Nimm den Deckel mal vom Topf: Lösungsfindung mit Neugier – für Dein Employer Branding

von | 16.10.2019 | Employer Branding

Was steht gerade ganz oben auf Deiner Agenda? Arbeitest Du an neuen Ideen zur Mitarbeiterbindung, planst gerade eine Recruitingkampagne für den Sommer oder möchtest Du strukturelle Veränderungen vornehmen? Was immer es ist: Mach Dich offen und neugierig ans Werk! Und: Beziehe Deine Mitarbeiter ein! Wir können das nicht oft genug betonen: Wenn Du eine erfolgreiche Arbeitgebermarke aufbauen möchtest, dann ist das der Schlüssel zum Erfolg!

Warum das so ist? Wir kennen das alle: wenn wir uns richtig in eine Fragestellung vertiefen, dann stecken wir früher oder später fest in unserem eigenen Tunnel und sehen nur noch, was wir uns ohnehin schon x-mal überlegt haben. Neue Ideen und Perspektiven zu bekommen ist alleine schwierig. Die Lösung liegt auf der Hand: Vergiss die Idee, so viel wie möglich alleine schaffen zu wollen. Nutze das Potenzial Deiner Mitarbeiter.

Wir schenken Dir heute eine komplette Workshopanleitung aus unserem begehrten eBook Erfolgsfaktor Neugier, um Dir zu zeigen, wie Du Dein Team ganz konkret in ALLE Fragestellungen einbeziehen kannst – auch weit über das Employer Branding hinaus! Nimm den Deckel mal vom Topf und guck, was sich darunter alles versteckt. Mach einen Rollentausch.

Workshop „Best-Practice-Forschung“

Zielsetzung

Ziel des Workshops ist es, in kurzer Zeit bereits existierendes Wissen zu einem Thema in Erfahrung zu bringen, das für das Unternehmen oder das Team noch neu ist. Hierzu sollen die Teilnehmer alle verfügbaren Informationsquellen nutzen, insbesondere auch das Internet.

Wirkweise des Workshops

Abweichung von der Routine, wie Unternehmen üblicherweise an neue Themen herangehen. Bei diesem Vorgehen erschließen sich die Teilnehmer das Wissen gemeinsam und in kurzer Zeit. Teil des Vorgehens ist das Stellen von Fragen, die sich die Teilnehmer selbst beantworten. So entsteht Neugier, die durch gefundene Antworten befriedigt wird und in der Regel weitere Fragen provoziert; ein selbstverstärkender Prozess auf breiter Mitarbeiterbasis also. Zudem bindest Du die Mitarbeiter praktisch ab der ersten Minute in das Thema ein, so dass auch die Möglichkeit der Mitgestaltung Neugier hervorruft.

Relevante Themenstellungen

  • Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen
  • Aufbau von Wissensmanagement
  • Aufbau neuer Kompetenzen, Entwicklung Weiterbildungsangebote
  • Neuausrichtung Vertrieb und Vertriebssteuerung

Teilnehmerzahl: 3 – 20 Personen

Ablauf

1. Begrüßung der Teilnehmer

2. Kreativitätsübung zur Einstimmung

3. Festlegung der Aufgabenstellung für den Workshop

  • Stell das Oberthema für den Workshop vor.
  • Leg nun das spezifische Thema für den heutigen Workshop fest.
  • Um welchen Aspekt wollen wir uns heute konkret kümmern?
  • Was ist das Ziel unseres Workshops?

4. Bilde Kleingruppen

  • Bitte diese, relevante Fragen zu dem unter 3. gewählten spezifischen Thema/Ziel zu sammeln:
    Wenn wir x erreichen wollen, worauf müssen wir achten? Welche Aspekte sind von besonderer Relevanz?
  • Was müssen wir unbedingt im Blick behalten?

5. Lass die Teilnehmer die gesammelten Aspekte im Plenum vorstellen und priorisieren.

6. Themenbearbeitung mit Hilfe der „Best-Practice-Forschung“

Jede Gruppe hat nun die Aufgabe, innerhalb einer überschaubaren Zeit (mind. 30 Minuten) mithilfe moderner Medien so viele Antworten zur Aufgabenstellung zu finden wie möglich. Insbesondere sollen die Teilnehmer Best-Practice-Lösungsansätze finden; das Motto lautet dabei: Wie haben andere unser Problem bereits gelöst?

7. Präsentation der Ergebnisse

Die Kleingruppen präsentieren sowohl ihre Vorgehensweise als auch ihre Ergebnisse im Plenum auf Grundlage der nachstehenden Fragen:

Fragen zur Vorgehensweise:

  • Wo haben wir gesucht?
  • Welche Keywords haben wir eingegeben?
  • Welche Plattformen haben wir genutzt?

Fragen zu den Ergebnissen:

  • Was sind die wesentlichen Ergebnisse unserer Forschungsarbeit?
  • Welche Ansätze finden wir besonders interessant?
  • Was ist der ungewöhnlichste Lösungsansatz, den wir gefunden haben?

 

8. Erkenntnisse sammeln

Bitte die Kleingruppen nach der Präsentation im Plenum, für sich folgende Fragen zu beantworten

  • Welche Erkenntnisse hat die Recherche der Gruppen uns zur Aufgabenstellung des Workshops gebracht?
  • Welche Erkenntnisse/Best-Practice-Beispiele kannst Du für Dein Workshopziel nutzbar machen?
  • Welche Ideen hast Du, was die weitere Vorgehensweise anbelangt?

9. Auswertung im Plenum

Erörtere die Erkenntnisse im Plenum und sammele für Dein Workshopziel relevante Lösungsansätze und Umsetzungsschritte am Flipchart/an der Metaplanwand.

Lass die Teilnehmer die Lösungsansätze sowie die Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise bewerten (z.B. 3 Punkte je Teilnehmer, die dieser frei verteilen kann)

10. Umsetzungsplanung

Zeitplanung, lege persönliche Verantwortlichkeiten fest, lege fest, wer die Umsetzung kontrolliert.

11. Abschluss

Tipps

Du brauchst eine ausreichende Anzahl an internetaffinen Teilnehmern. Es müssen aber nicht alle Teilnehmer einen „guten Draht“ zum Internet haben. Sie bringen gegebenenfalls einen anderen Blick auf das Thema ein, so wird das Lernen voneinander in diesem Workshop ebenfalls gefördert.

Möchtest Du noch mehr Tipps und Tricks, wie Du mit Neugier Dein Unternehmen voranbringen kannst? Dann hol Dir jetzt unser Erfolgsbuch zum Thema.

Wir freuen uns, von Dir zu hören
Deine Juliane Scheel

Juliane Scheel – Expertin für Organisationsentwicklung

Juliane Scheel

Juliane Scheel ist studierte Kommunikations­wissenschaftlerin (M.A. Interkulturelle Kommunikation) und arbeitet als aktive Texterin und Lektorin sowohl im wirtschaftlichen als auch im akademischen Bereich. Zudem gibt sie Seminare und Schreib­beratungen und ist damit zeitsprungs Fachfrau rund um die Themen Text und Kommunikation.

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