Wie Du mit positiven Affirmationen mehr Geld ins eigene Leben ziehst

von | 09.11.2020 | Geld & Akquise

Wie fühlt es sich an, wenn Du die folgenden Sätze liest:

Geld ist gut.
Geld liegt auf der Straße.
Es gibt genug Geld für alle.
Geld duftet wie eine frische Frühlingswiese.
Geld ist die Wurzel von allem, was gut ist.

Und? Was denkst Du beim Lesen? Wenn es Dir geht wie den meisten von uns, dann regt sich beachtlicher Widerstand in Dir. Und das liegt nicht etwa daran, dass diese Sätze nicht wahr sind oder nicht wahr sein können, sondern es liegt vor allem daran, dass Du das genaue Gegenteil gelernt hast. Was Du sehr wahrscheinlich gelernt hast, ist:

Geld ist die Wurzel allen Übels.
Geld wächst nicht an Bäumen.
Geld stinkt.
Geld ist nie genug da.

​Und so weiter. Und das sind nur die Geldglaubenssätze, die gesellschaftlich verankert sind! Da sind wir noch gar nicht bei der Rolle, die Geld in Deiner Familie gespielt hat und auch noch nicht bei Deinen eigenen Erfahrungen mit Geld.

Wie wurde in Deiner Familie mit Geld umgegangen? Wie hast Du Taschengeld bekommen und wie viel? Mehr als Deine Freunde oder weniger?

Ich persönlich hatte immer eine sehr komplizierte Beziehung zu Geld. Vom Gefühl her hätte ich gesagt, ich hatte nie genug, obwohl ich mit 14 meine ersten Jobs angefangen und seitdem immer gearbeitet habe. Als ich dann aber mal näher hingeschaut habe, stimmte das so gar nicht. Ich hatte nicht immer zu wenig Geld, es gab durchaus Zeiten, in denen ich mehr verdient habe, als ich zum Leben brauchte. Mein Problem war eher, dass ich das Mehr-Geld nicht halten konnte. Ich habe es immer sehr schnell wieder ausgegeben.

Ein Kindheitserinnerung zum Thema Geld

Und in diesem Zusammenhang fiel mir eine Kindheitserinnerung wieder ein: Meine Eltern haben mich mal 20 Mark gegeben, ich sollte davon einkaufen. Lange Geschichte kurz: Ich habe die 20 Mark verloren und es war mir furchtbar unangenehm. Ich habe mich nicht getraut, das meinen Eltern zu sagen. Kurzer Hand ist eine Freundin von mir eingesprungen und hat mir die 20 Mark geliehen, ich konnte einkaufen, meine Eltern haben es nie erfahren, alles gut. Vermeintlich gut, denn tatsächlich hat mich besagte Freundin die kommenden, wenn ich meinem Kindheitszeitgefühl trauen kann, dann waren es Jahre, damit erpresst: “Wenn Du nicht das und das machst, dann sage ich Deinen Eltern das mit den 20 Mark!” Mies, ich weiß. War es auch wirklich. Aber ich habe ihr verziehen.

Was sich aber wohl in meinem kindlichen Kopf eingebrannt hat, das war: Ich kann mir selbst mit Geld nicht trauen. (Seitenmoral von der Geschichte natürlich: Die Wahrheit hätte mir vielleicht einen unangenehmen Moment beschert, dafür aber einen ganzen Haufen unangenehmer Folgeerfahrungen gespart. Diese Lüge hatte sehr lange Beine. Aber keine schönen.)

Es ist natürlich nicht nur diese eine Erfahrung, die mein Bild vom Geld ausmacht, ich habe mittlerweile ein ganzes Sammelsurium an Geschichten und Erkenntnissen. Und ich kann jedem empfehlen, diese Übung auch mal für sich zu machen: Wenn Du chronologisch vorgehst, also mit der allerersten Gelderfahrung anfängst, und Dich dann vorarbeitest: welche Erlebnisse und Erfahrungen kommen Dir in den Sinn?

Geld an sich ist nicht schlecht

Was ich mittlerweile ganz sicher weiß, ist das: Geld an sich ist nicht schlecht. Ganz im Gegenteil können wir mit Geld sehr viel Gutes tun. Klar, Du kannst Menschen mit Geld erpressen. Du kannst aber mit Deinem Geld auch tolle Projekte unterstützen, Du kannst Dir einen Wohnwagen kaufen und Deinen Kindern die Welt zeigen, Du kannst ein Café aufmachen und in die Mitte einen Tisch stellen, in dem Obdachlose eine warme Mahlzeit bekommen und eine Pause von ihrem Leben auf der Straße machen können.

Ohne Geld kannst Du diese Dinge nicht tun.

Es hat viel Mindset-Arbeit gebraucht, aber mittlerweile bin ich sehr fest davon überzeugt, dass ausreichend Geld für alle ein Grundrecht ist, das uns allen zusteht.

Deswegen kommen hier von Herzen einige positive Affirmationen, die Dir hoffentlich helfen, Deine Beziehung zu Geld zu heilen und mehr davon in Dein Leben zu ziehen. So viel, wie Du brauchst, um alle Deine Träume, Wünsche und Projekte umzusetzen.

Arbeite mit den Affirmationen, nimm sie Dir regelmäßig vor, häng Sie Dir an den Spiegel. Konfrontiere Dich damit und arbeite mit den Widerständen, die hochkommen. Was gelernt ist, kann auch wieder neu gelernt werden.

Positive Geldaffirmationen

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Affirmationen zum Inspirieren und Mitschreiben

Geld macht mich unabhängig.
Geld ermöglicht es mir, meine Träume zu verwirklichen.
Geld unterstützt mich dabei, ein noch besserer Mensch zu werden.
Geld eröffnet mir Möglichkeiten.
Mit Geld kann ich Projekte unterstützen, die mir am Herzen liegen.
Geld entlastet mich.
Geld erlaubt es mir, Bio-und-Fair-Produkte zu kaufen.

Geld allein macht nicht glücklich. Aber ich muss mich nicht länger entscheiden zwischen Glück und Geld. Ich kann beides haben.

Was ist Deine Lieblingsgeldaffirmation? Schreib es mir in die Kommentare!

Juliane Scheel – Expertin für Organisationsentwicklung

Juliane Scheel

Juliane Scheel ist studierte Kommunikations­wissenschaftlerin (M.A. Interkulturelle Kommunikation) und arbeitet als aktive Texterin und Lektorin sowohl im wirtschaftlichen als auch im akademischen Bereich. Zudem gibt sie Seminare und Schreib­beratungen und ist damit zeitsprungs Fachfrau rund um die Themen Text und Kommunikation.

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