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Die 7 Geheimnisse mentaler Stärke – Tipps aus aller Welt

von | 01.03.2021 | Visionen & Ziele

Liebst Du das Reisen wie ich? Und sehnst Du auch schon die Zeit herbei, wo es wieder uneingeschränkt möglich sein wird? Lass uns, bis es soweit ist, zumindest in Gedanken reisen. Für Dein Wellbeing. Tatsächlich habe ich diese Tipps auch selbst auf einer Reise gefunden, nämlich in einem Magazin der AeroMexico und heute möchte ich sie mit Dir teilen.

Los geht’s:

Tipp 1: Raus in die Natur (Natives im Südosten Amerikas)

Dieser Tipp stammt unter anderem von den nordamerikanischen Natives, die eine sehr starke, direkte Verbindung sahen zwischen ihrem Wohlsein und der Zeit, die sie draußen in der Natur verbrachten. Der Mensch ist Teil der Natur und die Natur ist Teil des Menschen. Es geht für sie um einen direkten Kontakt mit und um ein tiefes Verständnis für die natürliche Umgebung. Die Cherokee, die im heutigen Südosten der Vereinigten Staaten lebten,  verbrachten regelmäßig lange Zeit in der absoluten Stille der Natur und richteten ihre Aufmerksamkeit auf ihren Atem und die Natur.

Heute lebt diese Tradition in den Wäldern der Region und großen Parks in den Städten weiter. Folgt man der Lehre der Norwich Medical School, dann „erhöht die Zeit, die wir in der Natur verbringen, die Zahl der weißen Blutzellen und senkt den Blutdruck, die Herzfrequenz und stressverursachende Hormone“.

Also, was hält Dich noch davon ab, täglich rauszugehen?

Tipp 2: Gesund essen – und vor allem nicht zuviel! (Okinawa Archipel in Südjapan)

Auf dem Okinawa Archipel im südlichen Japan findest Du die größte Gruppe von Menschen, die über 100 Jahre alt sind. Das Geheimnis ihrer Langlebigkeit? Moderates Essen. Ihr Konzept, Hara Hachi Bu, besagt, dass Du soviel essen sollst, bis Du zu 80 % satt bist. Wie findest Du heraus, wann Du die 80 % voll hast? Nach Ansicht der Japaner:innen ist das gar nicht so schwer: Du hörst einfach auf, wenn Du satt bist, Dich aber (noch) nicht vollgestopft fühlst. Du hast also das Gefühl, Du könntest noch mehr essen, musst es aber nicht. Achte da mal ganz bewusst drauf!

„Die Rezeptoren im Magen brauchen rund 20 Minuten, um das Signal der Sättigung im ganzen Körper zu verbreiten“ so die Erklärung der „Okinawa Centenarian Study“. Der 8 0%-Ansatz geht auf die Lehren des Konfuzius von vor 2.500 Jahren zurück. Und er wird verantwortlich gemacht für die Gesundheit der Japaner generell. Japan ist eines der Länder mit der niedrigsten Herzinfarktrate. Neben den 80 % gibt es noch einen weiteren Gesundheitsaspekt: Die Janaper essen kleine Mahlzeiten, die in der Regel aus Fisch und Gemüse bestehen. Sie essen mehrere Mahlzeiten am Tag, um sich nicht hungrig zu fühlen und sie essen langsam, mit Respekt vor dem Verdauungsprozess.

Na, hast Du auch Lust bekommen, es auf diese Weise zu probieren?

Tipp 3: Langeweile und Müßiggang (Niksen kommt aus den Niederlanden)

Der Begriff „Niksen“ und auch unser 3. Tipp kommt aus den Niederlanden. Langeweile ist in Zeiten der ständigen Erreichbarkeit und dem Verbundensein mit der Welt zu einem Luxus geworden – einem notwendigen Luxus.

Denn zum einen kannst Du so entspannen und Deine Batterien wieder aufladen, zum anderen findet das Gehirn gerade in Ruhezuständen die Kreativität für innovative Lösungen. Denn, diese Erfahrung hast Du sicher auch schon gemacht: Die besten Ideen kommen nicht, wenn Du angestrengt darüber nachdenkst, sondern in Ruhephasen.

So nimm Dir jeden Tag eine kleine Auszeit, lieg mal einfach so rum, schau aus dem Fenster,

mach einfach mal gar nichts, „Niksen“ eben.

Tipp 4: Dein Ritual (Hygge kommt aus Dänemark)

Die ersten Aufzeichnungen des Wortes „Hygge“ gab es um 1800 in einer Schriftenreihe über die dänische Gesellschaft. Für das Wort selbst gibt es gar keine genaue Übersetzung. Es ist einfach so ein schöner, friedlicher Moment des Wohlfühlens und der Stille.

Du kannst Dir Deine Hygge-Momente einrichten wie immer Du willst – es kann die morgendliche Tasse Kaffee sein, ein schönes Essen am Abend im Kerzenschein, ein Bad in gemütlicher Atmosphäre…

Schaff Dir jeden Tag Deine Hygge-Momente. In Dänemark ist es so tief in der Kultur verwurzelt, dass Ärzte es in ihre Verschreibungen – gerade in den kalten Wintermonaten – mit einbeziehen.

Tipp 5: Ordnung halten (Jugaad aus Indien)

Die äußere Umgebung reflektiert unser Inneres. Ein unordentlicher Schreibtisch lässt auf inneres Chaos schließen. Das ist der Ansatz, der aus Indien kommt. Jugaad heißt, Dinge sofort erledigen, die erledigt werden müssen. Sei es die kaputte Glühbirne, die ausgewechselt werden muss oder der Schreibtisch, der aufgeräumt werden will. Im Klartext heißt Jugaad: erledige die Dinge, statt ständig darüber nachzudenken. Ein überfüllter Raum raubt Dir die Energie, die Du für Deine eigentlichen Aufgaben brauchst. Die Botschaft ist klar: Schaffe Ordnung im Außen und Deine Energie und Produktivität werden wachsen.

Tipp 6: Schlafen (Suma Ikina kommt aus Chile)

Suma Qamana ist ein Weg, der von den Aymara, einem der ältesten präkolumbianischen Stämme in den chilenischen Anden entwickelt wurde. Ein Weg zu Harmonie und innerer Balance, der auf 12 Prinzipien beruht: essen, trinken, tanzen, arbeiten, meditieren, denken, lieben, zuhören, teilen, laufen, schlafen und träumen. Das 11. Prinzip, schlafen, ist Suma Ikina. Worauf es hier ankommt, ist das Schlafen im Einklang mit der Natur. Den Aymara zufolge sollten wir vor Mitternacht zu Bett gehen, um beide Energiearten, die Tages- und Nachtenergie, aufzunehmen. Es heißt auch, dem Tages- und Nacht-Lichtrhythmus zu folgen. So kannst Du Dich im Schlaf am besten erholen. Empfohlen wird eine Nachtschlafzeit von 8 Stunden, im Idealfall von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr.

Tipp 7: Täglich bewegen

Dies ist zum Abschluss noch ein ganz persönlicher Tipp von mir. Bewege Dich, soviel Du kannst. Wenn Du Deine Zeit nach den von mir empfohlenen Pomodoro-Einheiten (Link zum Artikel) einteilst, kannst Du die kleinen Pausen zwischen den Einheiten immer auch für ein paar Bewegungsübungen nutzen. Die längeren Pausen ohnehin.

Was sagst Du zu diesen Tipps? Wie wirken sie auf Dich? Was machst Du vielleicht schon und womit kannst Du Dich gar nicht anfreunden?

Fühl Dich sehr gerne eingeladen zu einer Diskussion und hinterlasse mir einen Kommentar! Ich freue mich auf Deine Gedanken zum Thema.

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Kathrin Scheel – Expertin für Organisationsentwicklung

Kathrin Scheel

Kathrin Scheel ist Management Executive Coach (ECA), Lehrcoach und Lehrtrainerin (ECA) sowie Trainerin für Führung & Entwicklung. Und sie ist Mitgründerin von zeitsprung. Ihr sind die Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitern im Unternehmen sowie deren Entwicklung sehr wichtig.

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