Zwischen den Jahren

Kathrin Scheel

 

„Wir müssen einem Jeden vergeben. Ganz besonders, solange die zwölf heiligen Nächte nach Weihnachten nicht vorüber sind.“

Das ist ein Zitat aus einem irischen Weihnachtsstück. Ich kenne das Stück schon eine ganze Weile, was mit den zwölf heiligen Nächten nach Weihnachten genau gemeint ist, habe ich erst nicht so richtig verstanden. Mittlerweile weiß ich um die Tradition: Es handelt sich um die Rauhnächte.

Wann genau die Rauhnächte anfangen und wann sie aufhören, darüber ist man sich nicht einig. Für manche beginnen sie schon zur Wintersonnenwende, am 21. Dezember. Denn das ist die kürzeste Nacht des Jahres – und damit gleichzeitig ein Neubeginn, weil ab jetzt die Tage wieder länger werden. Und genau das ist es, was diese besondere Zeit ausmacht. Eine Zeit dazwischen. Zwischen kurz und lang. Zwischen Ende und Neuanfang. Zwischen den Jahren, wie der Volksmund sagt. Die perfekte Zeit also, um das alte Jahr abzuschließen und das neue zu beginnen.

 

Und so können Sie die Rauhnächte konkret für sich nutzen:

 

  1. Klarheit schaffen. Traditionell wurde in der Zeit der Rauhnächte geräuchert, um das Haus von schlechten (oder einfach nur alten) Energien und bösen Geistern zu befreien. Für wen das was ist: Räuchern sich gut mit weißem Salbei. Wer es lieber etwas bodenständiger und weniger mystisch mag: Nutzen Sie die Zeit, um offene Angelegenheiten zu klären. Begleichen Sie alte Rechnungen, schließen Sie Aufträge ab, führen Sie – falls nötig – klärende Gespräche mit Ihren Liebsten, Ihren Kollegen oder Freunden. Wenn Sie offene Enden abschließen, haben Sie die nötige Klarheit für Neues.

 

  1. Ruhe einkehren lassen. Nutzen Sie die dunklen Tage für Ruhe und Einkehr. Kommen Sie zu sich, nehmen Sie sich Zeit zum ganz bewussten Nichtstun. Machen Sie es sich mit Freunden und Familie gemütlich und machen Sie bewusst genau die Dinge, die sonst oft viel zu kurz kommen. Das tut gut, gibt Kraft und hilft Ihnen, sich zu fokussieren.

 

  1. Neues entstehen lassen. Aus dieser Ruhe heraus können Impulse für das Neue entstehen. Setzen Sie Ihre Intentionen für das kommende Jahr: Was wollen Sie ändern? Was wollen Sie halten, was kann gehen? Wovon wollen Sie mehr? Setzen Sie sich Ziele und setzen Sie sie schön groß! Weil wir Ihnen im nächsten Blogartikel zeigen werden, wie Sie auch die großen Ziele umgesetzt bekommen. Damit 2019 IHR Jahr wird.

 

Und für alle, die noch mehr über die Rauhnächte erfahren wollen: Am 13. Dezember laden wir Sie recht herzlich dazu ein! Gegen eine Spende für ein Berliner Obdachlosenprojekt nach eigenem Ermessen weihen Sie Marie Schönitz und  Nora Frick in den Zauber der Rauhnächte ein. Im Anschluss feiern wir unsere Weihnachtsfeier – und freuen uns natürlich, wenn Sie mitfeiern. Anmelden können Sie sich über unser Formular.

 

Wir freuen uns, wenn wir uns sehen. Falls nicht, wünschen wir Ihnen eine schöne Adventszeit.

 

Herzlichst Ihre

Kathrin Scheel & das Team von zeitsprung

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Kathrin Scheel

Kathrin Scheel ist Management Executive Coach (ECA), Lehrcoach und Lehrtrainerin (ECA) sowie Trainerin für Führung & Entwicklung. Und sie ist Mitgründerin von zeitsprung. Ihr sind die Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitern im Unternehmen sowie deren Entwicklung sehr wichtig.

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