Zeitmanagement – so teilten sich berühmte Genies ihren Tag ein

Führung & Unternehmenskultur Kathrin Scheel

Unser Lesetipp  auf Facebook vom 27.03.2015 aus dem Harvard Business Manager ist auf besonders großes Interesse unserer Besucher gestoßen. Vorgestellt wurden in dem Beitrag von Sarah Green 7 Tipps, wie 161 Geistesgrößen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft  ihre brillante Schaffenskraft sicherstellten.

Was haben die Genies der Vergangenheit getan und wie können wir diesen Empfehlungen auch in der heutigen Zeit folgen?

Wir haben für diese Woche den Tipp „Konzentriert bleiben“  für Sie ausgewählt:

Der Arbeitsplatz der Genies „... bot möglichst wenig Ablenkungen. Jane Austen untersagte ihren Angehörigen, das quietschende Scharnier an der Tür ihres Schreibzimmers zu ölen, damit sie immer rechtzeitig gewarnt war, wenn jemand sich ihrem Arbeitsplatz näherte. William Faulkner, dessen Arbeitsraum kein Schloss hatte, schraubte einfach den Türknauf ab und nahm ihn mit ins Zimmer - ein Luxus, von dem der heutige Großraumbüroarbeiter nur träumen kann. Und Mark Twains Familie hätte gar nicht erst gewagt, sein Arbeitszimmer zu betreten - wenn man ihn sprechen wollte, musste man in ein Horn blasen. Graham Greene ging sogar so weit, sich ein geheimes Büro zu mieten, dessen Adresse und Telefonnummer nur seine Frau kannte. Der amerikanische Maler Newell Convers Wyeth ließ sich durch den Ausblick aus seinem Fenster leichter von der Arbeit ablenken als durch Störungen: Wenn er Konzentrationsprobleme hatte, klebte er sich einfach Scheuklappen aus Pappe an die Brille.“1

Wie können Sie diese Strategie auf Ihren Alltag anwenden?

  1. Legen Sie Ihren individuellen Zeitrahmen fest, in dem Sie ohne Unterbrechung sehr konzentriert arbeiten können (ca. 1h – 1,5 Std.)
  2. Wählen Sie die Tageszeit, in der Sie besonders effektiv sind. Wann laufen Sie zur Höchstform auf? Sind Sie Frühaufsteher, nachtaktiv oder am Nachmittag am leistungsfähigsten?
  3. Stellen Sie sich folgende Frage: Wenn ich nur diese eine Stunde am Tag arbeiten könnte, was würde ich erledigen, um am Ende des Tages sagen zu können: „Der Arbeitstag hat sich gelohnt“
  4. Sichern Sie sich Ihre „stille Stunde“ – stellen Sie das Telefon auf lautlos, schalten Sie die Info-Funktion, dass neue Mails eingetroffen sind ab, schließen Sie die Tür und bringen ggf. ein „do not disturb"-Schild an ... . Woran müssen Sie noch denken, um über den geplanten Zeitraum tatsächlich ungestört arbeiten zu können?
  5. Arbeiten Sie nach diesem Prinzip eine Woche lang
  6. Reflektieren Sie die wesentlichen Ergebnisse mit folgenden Fragen:
       - Was hat gut funktioniert? Was behalte ich bei?
       - Was mache ich anders?
  7. Fahren Sie mit diesen Änderungen in der kommenden Woche fort.

Wir wünschen viel Freude beim Ausprobieren und sind auf Ihr Feedback gespannt.

 

Quellen und weiterführende Hinweise

  1. Green, S. (2015). So teilten sich berühmte Genies ihren Tag ein. Harvard Business Manager, Blog

 

Bildnachweis Titelfoto: Kiselev Andrey Valerevich/shutterstock.com

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Kathrin Scheel

Kathrin Scheel ist Management Executive Coach (ECA), Lehrcoach und Lehrtrainerin (ECA) sowie Trainerin für Führung & Entwicklung. Und sie ist Mitgründerin von zeitsprung. Ihr sind die Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitern im Unternehmen sowie deren Entwicklung sehr wichtig.

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