Vertrauensarbeit bei zeitsprung

zeitsprung Caroline Trautvetter

Vertrauen ist die Basis erfolgreicher Zusammenarbeit

Letzte Woche haben wir die allgemeinen Vorteile flexibler Arbeitszeiten aufgezeigt. Aber lässt sich das in der Praxis tatsächlich so umsetzen? Wir bei zeitsprung haben es nicht nur ausprobiert, sondern es ist integraler Bestandteil unserer Arbeitsweise. Heute und in den folgenden Wochen berichten wir in einer kleinen Serie in unserem Blog über unsere Herangehensweise und unseren persönlichen Erfahrungen.

Seit 2014 bin ich - parallel zu meinem Psychologie-Studium - bei zeitsprung als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt. Meine Aufgaben beziehen sich vor allem auf Recherchearbeit und das Verfassen von Inhalten für unseren Blog oder andere Veröffentlichungen, wie zum Beispiel unser Kartenset Erfolgsfaktor Neugier. Von Anfang an konnte ich meine Arbeitszeit selbst einteilen und auch den Ort selbst bestimmen.

Wie funktioniert das?

Als Richtwert dient dabei eine feste Stundenanzahl pro Woche. Ich dokumentiere für mich, wann und wie lange ich gearbeitet habe. Anfallende Über- oder Minusstunden gleiche ich dann, je nach aktuellem Bedarf und meinen persönlichen Auslastungen an der Uni, aus. Damit das Ganze so auch funktioniert, stehen wir in ständigem Austausch über E-Mail und Telefon. Auch Dropbox ist dafür eine große Hilfe. Außerdem treffen wir uns regelmäßig zur Aufgabenbesprechung, setzen uns Ziele und teilen die Arbeit ein. Feste Termine stellen auch anstehende Workshops dar.

Für mich genau das Richtige!

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass ich von dieser Arbeitsweise sehr profitiere. Warum?

  • Als Studentin habe ich jeden Tag einen anderen Tagesablauf, in den ich konstant gleichbleibende Arbeitszeiten nur mit Schwierigkeiten integrieren könnte.
  • Gerade in Prüfungsphasen ist es für mich von großem Vorteil, flexibel zu sein. So kann ich vorausschauend einige Wochen vorher oder nachher mehr arbeiten und mir so für die Prüfungsvorbereitung mehr Zeit verschaffen.
  • Jeder Mensch ist zu anderen Tageszeiten produktiv. Meine produktive Phase beginnt oft erst, wenn andere schon schlafen. Diese Zeit kann ich so optimal nutzen und viel effektiver arbeiten als zum Beispiel früh am Morgen.
  • Da das Arbeiten für mich von überall aus möglich ist, wo ich meinen Laptop mitnehmen kann und W-LAN verfügbar ist, kann ich zum Beispiel Freistunden in der Uni zum Arbeiten nutzen. So erspare ich mir ständige Fahrtzeiten zu einem festen Arbeitsplatz.
  • Zu guter Letzt merke ich, dass allein schon das entgegengebrachte Vertrauen eine positive Wirkung zeigt. Dadurch wird man nicht nur motiviert, gute Leistung zu zeigen, sondern auch sich selbst mit eigenen Ideen einzubringen.

Für Home Office und flexibles Arbeiten gibt es natürlich auch Steigerungsmöglichkeiten, die man ausprobiert haben sollte, wenn man ihre Umsetzbarkeit realistisch beurteilen können möchte. Wir haben das getan und werden in den kommenden Wochen über unser Teleworking-Experiment „Deutschland-Vietnam“ berichten.

 

 

Bildnachweis Titelfoto: g-stockstudio/Shutterstock.com

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Caroline Trautvetter

Psychologin Caroline Trautvetter

Als Psychologiestudentin der FU Berlin und Mitglied im Team von zeitsprung beschäftigt sich Caroline Trautvetter mit der Verbindung von moderner Forschung und praktischem Business-Alltag.

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