Nehmen Sie den Deckel mal vom Topf: Lösungsfindung mit Neugier - für Ihr Employer Branding

Personal Juliane Scheel

Zeitmanagement - Neugier im Employer Branding

Was steht gerade ganz oben auf Ihrer Agenda? Arbeiten Sie an neuen Ideen zur Mitarbeiterbindung, planen gerade eine Recruitingkampagne für den Sommer oder möchten Sie strukturelle Veränderungen vornehmen? Was immer es ist: Machen Sie sich offen und neugierig ans Werk! Und: Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein! Wir können das nicht oft genug betonen: Wenn Sie eine erfolgreiche Arbeitgebermarke aufbauen möchten, dann ist das der Schlüssel zum Erfolg!

Warum das so ist? Wir kennen das alle: wenn wir uns richtig in eine Fragestellung vertiefen, dann stecken wir früher oder später fest in unserem eigenen Tunnel und sehen nur noch, was wir uns ohnehin schon x-mal überlegt haben. Neue Ideen und Perspektiven zu bekommen ist alleine schwierig. Die Lösung liegt auf der Hand: Vergessen Sie die Idee, so viel wie möglich alleine schaffen zu wollen. Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter.

Wir schenken Ihnen heute eine komplette Workshopanleitung aus unserem begehrten eBook Erfolgsfaktor Neugier, um Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihr Team ganz konkret in ALLE Fragestellungen einbeziehen können – auch weit über das Employer Branding hinaus! Nehmen Sie den Deckel mal vom Topf und gucken Sie, was sich darunter alles versteckt. Machen Sie einen Rollentausch.

 

Workshop „Best-Practice-Forschung“

Zielsetzung

Ziel des Workshops ist es, in kurzer Zeit bereits existierendes Wissen zu einem Thema in Erfahrung zu bringen, das für das Unternehmen oder das Team noch neu ist. Hierzu sollen die Teilnehmer alle verfügbaren Informationsquellen nutzen, insbe- sondere auch das Internet.

Wirkweise des Workshops

Abweichung von der Routine, wie Unternehmen üblicherweise an neue Themen herangehen. Bei diesem Vorgehen erschlie- ßen sich die Teilnehmer das Wissen gemeinsam und in kurzer Zeit. Teil des Vorgehens ist das Stellen von Fragen, die sich die Teilnehmer selbst beantworten. So entsteht Neugier, die durch gefundene Antworten befriedigt wird und in der Regel weitere Fragen provoziert; ein selbstverstärkender Prozess auf breiter Mitarbeiterbasis also. Zudem binden Sie die Mitarbeiter prak- tisch ab der ersten Minute in das Thema ein, so dass auch die Möglichkeit der Mitgestaltung Neugier hervorruft.

Relevante Themenstellungen

• Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen
• Aufbau von Wissensmanagement
• Aufbau neuer Kompetenzen, Entwicklung Weiterbildungsangebote
• Neuausrichtung Vertrieb und Vertriebssteuerung

Teilnehmerzahl: 3 – 20 Personen

Ablauf

1. Begrüßung der Teilnehmer

2. Kreativitätsübung zur Einstimmung

3. Festlegung der Aufgabenstellung für den Workshop

  • Stellen Sie das Oberthema für den Workshop vor.
  • Legen Sie nun das spezi sche Thema für den heutigen Workshop fest.
  • Um welchen Aspekt wollen wir uns heute konkret kümmern? • Was ist das Ziel unseres Workshops?

4. Bilden Sie Kleingruppen

Bitten Sie diese, relevante Fragen zu dem unter 3. gewählten spezi schen Thema/Ziel zu sammeln:
• Wenn wir x erreichen wollen, worauf müssen wir achten? • Welche Aspekte sind von besonderer Relevanz?
• Was müssen wir unbedingt im Blick behalten?

5. Lassen Sie die Teilnehmer die gesammelten Aspekte im Ple- num vorstellen und priorisieren.

6. Themenbearbeitung mit Hilfe der „Best-Practice-Forschung“

Jede Gruppe hat nun die Aufgabe, innerhalb einer überschauba- ren Zeit (mind. 30 Minuten) mithilfe moderner Medien so viele Antworten zur Aufgabenstellung zu nden wie möglich. Insbe- sondere sollen die Teilnehmer Best-Practice-Lösungsansätze n- den; das Motto lautet dabei: Wie haben andere unser Problem bereits gelöst?

7. Präsentation der Ergebnisse

Die Kleingruppen präsentieren sowohl ihre Vorgehensweise als auch ihre Ergebnisse im Plenum auf Grundlage der nachstehen- den Fragen:

Fragen zur Vorgehensweise:
• Wo haben wir gesucht?
• Welche Keywords haben wir eingegeben? • Welche Plattformen haben wir genutzt? • ...

Fragen zu den Ergebnissen:

  • Was sind die wesentlichen Ergebnisse unserer Forschungsar-

    beit?

  • Welche Ansätze nden wir besonders interessant?

  • Was ist der ungewöhnlichste Lösungsansatz, den wir gefun-

    den haben?

 

8. Erkenntnisse sammeln

Bitten Sie die Kleingruppen nach der Präsentation im Plenum, für sich folgende Fragen zu beantworten

  • Welche Erkenntnisse hat die Recherche der Gruppen uns zur

    Aufgabenstellung des Workshops gebracht?

  • Welche Erkenntnisse/Best-Practice-Beispiele können Sie für

    Ihr Workshopziel nutzbar machen?

  • Welche Ideen haben Sie, was die weitere Vorgehensweise

    anbelangt?

 

9. Auswertung im Plenum

Erörtern Sie die Erkenntnisse im Plenum und sammeln Sie für Ihr Workshopziel relevante Lösungsansätze und Umsetzungsschritte am Flipchart/an der Metaplanwand.

Lassen Sie die Teilnehmer die Lösungsansätze sowie die Vor- schläge zur weiteren Vorgehensweise bewerten (z.B. 3 Punkte je Teilnehmer, die dieser frei verteilen kann).

 

10. Umsetzungsplanung

Zeitplanung, legen Sie persönliche Verantwortlichkeiten fest, legen Sie fest, wer die Umsetzung kontrolliert.

 

11. Abschluss

 

Tipps

Sie brauchen eine ausreichende Anzahl an internetaf nen Teil- nehmern. Es müssen aber nicht alle Teilnehmer einen „guten Draht“ zum Internet haben. Sie bringen gegebenenfalls einen anderen Blick auf das Thema ein, so wird das Lernen voneinan- der in diesem Workshop ebenfalls gefördert.

 

Möchten Sie noch mehr Tipps und Tricks, wie Sie mit Neugier Ihr Unternehmen voranbringen können? Dann holen Sie sich jetzt unser Erfolgsbuch zum Thema. Oder Sie kommen direkt in unser Seminar am 31. Mai in Berlin. Hier finden Sie alle wichtigen Infos zu Inhalt und Anmeldung.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören
Ihre Juliane Scheel

Keinen Blogbeitrag mehr verpassen

Juliane Scheel

Juliane Scheel ist studierte Kommunikationswissenschaftlerin (M.A. Interkulturelle Kommunikation) und arbeitet als aktive Texterin und Lektorin sowohl im wirtschaftilchen als auch im akademischen Bereich. Zudem gibt sie Seminare und Schreibberatungen und ist damit zeitsprungs Fachfrau rund um die Themen Text und Kommunikation.

Zurück

Kommentare