Jeden Tag ein bisschen besser

Juliane Scheel

 Da ist er schon wieder, der Februar … Für mich heißt das erstens, dass meine kleine Tochter schon große 3 wird und  zweitens, dass der erste Monat des Jahres auch schon wieder vorbei ist! Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich fühlt es sich so an, als flöge das Jahr wieder so schnell dahin, dass es schon gleich wieder vorbei zu sein scheint.

 

Wie sieht es denn mit Ihren guten Vorsätzen aus? Sind Sie noch „on track“ oder haben Sie die Hälfte schon wieder verworfen? Ich war ja eigentlich immer ein großer Freund von guten Vorsätzen. Nicht so in diesem Jahr. Dieses Jahr mache ich es anders. Und nehme mir nur zwei Sachen vor.

 

  1. Einfach nur ich selbst zu sein. So, wie ich jetzt eben bin und mit alldem, was ich jetzt kann und habe. „Sei einfach du selbst!“, das hören Sie sicher nicht das erste Mal. Haben Sie es auch mal richtig ausprobiert? Ich finde, das Vorhaben ist gar nicht so leicht wie es erstmal klingt. Denn man beraubt sich selbst aller guten Ausreden. Kein: „Ich muss aber erst noch das machen, dann das schaffen und das lernen und überhaupt, bevor ich nicht richtig viel Geld habe, kann ich sowieso eigentlich überhaupt nix so richtig machen!“ mehr. Ich bin ich, jetzt und hier, und muss jetzt mit dem arbeiten, was eben da ist. Wenn Sie es noch nicht ausprobiert haben, wagen Sie es mal! Und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen dabei ergeht.

 

 

  1. Das zweite Vorhaben habe ich aus dem Buch von Arun Gandhi „Wut ist ein Geschenk“ abgekupfert. Und ja, Arun ist mit DEM Gandhi verwandt, er ist eines seiner Enkelkinder und ich kann das Buch, vor allem den ersten Teil, wirklich empfehlen! Mein zweiter Vorsatz kommt also aus diesem Buch und ist genauso leicht zu verstehen wie der erste – aber mindestens genauso schwer umzusetzen: Ich nehme mir vor, jeden Tag ein bisschen besser zu sein als am Tag davor. Heißt, ich mache meine Fehler heute, morgen mache ich es besser. Oder zumindest anders, wenn ich noch nicht weiß, wie besser geht. Das bedeutet vor allem, alte Muster zu durchbrechen. Und DAS ist richtig, richtig schwer. Jedenfalls für mich. Aber wenn es mir gelingt, dann bin ich am Jahresende ein 365 Mal so guter Mensch wie am Jahresanfang. Na, wenn das mal kein lohnenswertes Ziel ist …

  

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen einen guten Start in den Februar! Und für alle, die auch so ein Kältemuffel sind wie ich: Halten Sie durch! Ich habe mir sagen lassen, bis zum Frühling ist es gar nicht mehr soooo lange.

 

Ihre Juliane Scheel

Keinen Blogbeitrag mehr verpassen

Juliane Scheel

Juliane Scheel ist studierte Kommunikationswissenschaftlerin (M.A. Interkulturelle Kommunikation) und arbeitet als aktive Texterin und Lektorin sowohl im wirtschaftilchen als auch im akademischen Bereich. Zudem gibt sie Seminare und Schreibberatungen und ist damit zeitsprungs Fachfrau rund um die Themen Text und Kommunikation.

Zurück

Kommentare