FührungsKraft durch Sport – So packen Sie’s an!

Personal Caroline Trautvetter

Wie sinnvoll ist Personalentwicklung? Welche Spielräume gibt es in der Personalentwicklung?

Von Führungskräften wird viel abverlangt - lange Arbeitszeiten, ein hohes Maß an Verantwortung, Teamleitung und eine Vielfalt an Aufgaben. Wie soll man da auch noch Zeit für Sport finden? Wie Sie es schaffen Sport zur Routine werden zu lassen, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Warum ist Sport gerade für Führungskräfte so wichtig?

Sport ist nicht getrennt vom beruflichen Alltag zu sehen. Die Grundvoraussetzung für gute Leistungen im Job ist Ihre Gesundheit – dabei spielt Bewegung eine entscheidende Rolle. Neben den allseits bekannten positiven Auswirkungen von Sport auf die körperliche Gesundheit, profitiert auch Ihre Psyche. Durch Sport werden Endorphine ausgeschüttet, die Ihr Wohlbefinden steigern. So gehen Sie auch mit einem besseren Gefühl in Ihre Position als Führungskraft.

Schaut man sich Eigenschaften an, die einen guten Sportler ausmachen, lassen sich einige Parallelen zu Anforderungen im Beruf finden: Disziplin, Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen, Konzentration, Zielstrebigkeit und die Liste könnte noch eine Weile so weiter gehen. Viele Verhaltensweisen lassen sich vom Sport auf die Führung übertragen. Beispielsweise müssen Sportler sich immer wieder selbst motivieren und sich eine gewisse Disziplin aneignen, um Ziele zu erreichen. In Führungspositionen ist das ähnlich. Schaffen Sie dies im Sport so wird es Ihnen im Berufsleben auch leichter fallen!

 

Sport als Schutzschild gegen Stress

Stress ist heutzutage etwas völlig Normales, doch damit ist nicht zu spaßen. Rund 60 % der Arbeitunfähigkeitstage in Deutschland können heutzutage auf Stress zurückgeführt werden (Brinkmann, R., 2014). Wer mit einem hohen Stresspensum konfrontiert ist, muss auf lange Sicht etwas für sich und seine Gesundheit tun, um erfolgreich und leistungsfähig zu bleiben. Die Beziehung von Sport und Stress ist ein häufiges Thema wissenschaftlicher Untersuchungen. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Sport bei Menschen mit viel Stress entlastend wirkt.  Kennen Sie es nicht auch von sich selbst? Wie geht es Ihnen nachdem Sie sich eine Stunde bei Ihrem Lieblingssport richtig ausgepowert haben?

Zögern Sie nicht und nehmen Sie sich ein paar Minuten für unsere Tipps!

 

So packen Sie’s an! 7 Tipps für Ihren Start in einen sportlicheren Alltag!

 

  1. Weniger ist manchmal mehr!
    „Ab morgen gehe ich jeden Tag eine Stunde laufen!“
    Wer sich in der anfänglichen Motivationswelle seine Ziele gleich zu hoch steckt ist schnell frustriert. Setzen Sie sich kleine realistische Ziele und überlegen Sie sich wie Sie die Frequenz oder Dauer Stück für Stück erhöhen. Das Entscheidende ist es einmal anzufangen und wenn es nur 5 Minuten pro Tag sind. Nehmen Sie sich zum Beispiel vor, jedes Wochenende eine kleine Runde Laufen zu gehen oder jeden Tag 10 Minuten Yoga zu machen.

  2. Was macht mir Spaß?
    Die Freundin, die Sie um ihre Fitness und Disziplin beneiden, geht jeden Tag Joggen. Sie möchten das ebenfalls schaffen und versuchen sich zum Selben zu zwingen. Aber Laufen macht Ihnen eigentlich gar keinen Spaß? Dann finden Sie lieber eine Sportart, die besser zu Ihnen passt. Sport ist so vielseitig, dass jeder etwas findet, was Spaß macht. Informieren Sie sich über Sportarten und probieren Sie etwas Neues aus (Bsp.: Bouldern, Inline Skaten, Squash, Tanz usw.)! Was hat Ihnen in der Vergangenheit Spaß gemacht?

  3. Wer zieht mit?
    Gehen Sie Ihren Bekanntenkreis durch: Wer würde mit Ihnen ein Sportprogramm absolvieren? Verabreden Sie sich feste Zeitpunkte oder melden Sie sich in Gruppen oder einem Verein an. Mit einer oder mehreren Personen zusammen Sport zu machen bringt Verbindlichkeit und gleichzeitig mehr Spaß daran.

  4. Alles eine Frage der Routine!
    Wer kennt es nicht, nach einiger Zeit schleichen sich die ersten Ausreden ein. Heute sind Sie einfach nicht gut drauf und das Sportprogramm einmal ausfallen lassen ist schon ok. An sich auch kein Problem. Das Entscheidende ist, dass Ausreden schnell zur Routine werden und das Motivieren immer schwerer fällt. Lassen Sie Ausreden nicht zu! Versuchen Sie immer wenigstens ein bisschen aktiv zu sein. Sollte die Zeit einmal knapp sein, dann gehen Sie lieber 10 Minuten Joggen als gar nicht. So wird die Routine nicht gestört. Diese ist wichtig, um Vorsätze langfristig umsetzen zu können. Suchen Sie sich eine feste Tageszeit aus, die sie nach Möglichkeit jede Woche blocken, selbst wenn es nur die 10 min Yoga nach dem Aufstehen sind. So kommen Sie nicht mehr ins Nachdenken, sondern Bewegung wird zur Selbstverständlichkeit.

  5. Wie wird es mir nach dem Sport gehen?
    Motivation ist der Grundstein zu einem sportlicheren Alltag. Wenn Ihnen die gerade fehlt probieren Sie sich vorzustellen, wie Sie sich nach einer erfolgreich absolvierten Sporteinheit fühlen. Mentales Simulieren von erfolgreichen Szenarien kann Ihnen den nötigen Motivationsschub geben, um sich aufzuraffen. Manchmal kann es auch hilfreich sein an mögliche negative gesundheitliche Risiken zu denken, die man mit dem Nichtstun unterstützt. Probieren Sie es aus!

  6. Wie gestalte ich mein Sportprogramm konkret?
    Motivation allein reicht oft nicht aus. Um unsere Pläne tatsächlich zu vollziehen, benötigen wir Hilfestellungen. Schreiben Sie sich konkret auf wie Ihre sportliche Woche aussehen soll. Wann, Wo und Was haben Sie vor? Anstelle von „Ich möchte mehr Sport treiben“ schreiben Sie: „Ich möchte ab heute jeden Freitag eine Stunde Laufen gehen“. Platzieren Sie Ihren persönlichen Plan an einem auffälligen Ort.

  7. Was könnte dazwischen kommen und wie gehe ich damit um?
    Seien Sie Ihrem Schweinehund einen Schritt voraus und überlegen Sie vorab welche schwierigen Umstände und möglichen Barrieren Sie von Ihrem Plan abhalten könnten.
    Haben Sie diese gründlich überlegt? Dann suchen Sie nach möglichen Alternativen. Zum Beispiel ist Ihr Plan nach der Arbeit Joggen zu gehen aber es regnet in Strömen. Überlegen Sie sich schon vorher eine alternative Sportart für schlechte Wetterbedingungen, z.B. Schwimmen, und nehmen Sie Ihre Ausrüstung dafür direkt morgens schon mit zur Arbeit.
    Kommt Ihnen ein wichtiges Meeting dazwischen? Überlegen Sie sich eine andere Zeit, die Sie sich frei halten oder laufen Sie dafür eine Runde mehr am Wochenende.

 

Packen Sie’s an und erstellen Sie Ihren persönlichen Fitnessplan zum Beispiel so:

 

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Oder lesen Sie weitere Blogbeiträge zum Thema hier:

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Quelle Wochenplanbeispiel: Brinkmann, R. (2014): Angewandte Gesundheitspsychologie. Hallbergmoos: Pearson. S.183ff; S. 379ff.

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Caroline Trautvetter

Psychologin Caroline Trautvetter

Als Psychologiestudentin der FU Berlin und Mitglied im Team von zeitsprung beschäftigt sich Caroline Trautvetter mit der Verbindung von moderner Forschung und praktischem Business-Alltag.

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