Clean up your life – Aufräumen für Körper, Geist und Seele mit der KonMari-Methode

Juliane Scheel

Wie sinnvoll ist Personalentwicklung? Welche Spielräume gibt es in der Personalentwicklung?

 

Aufräumen – bei den meisten Menschen sorgt das Wort nicht unbedingt für große Heiterkeit. Obwohl es auch Ausnahmen gibt. Eine ehemalige Kollegin von mir zum Beispiel. Wenn ich mit ihr zusammengearbeitet habe, dann brauchte ich nie den Putzlappen zu schwingen, sie wollte das immer selber machen. Also habe ich ihr großzügig das Feld überlassen. Aber für die meisten von uns ist das Aufräumen in der Regel eher eine Pflicht, oft lästig und vor allem: zeitraubend.

Und nichtsdestotrotz kennen viele Menschen auch das: In einer sortierten, aufgeräumten Umgebung fühlen wir uns nicht nur wohler, wir arbeiten auch effektiver, haben mehr Raum für Kreativität und die Dinge gehen uns schlichtweg einfacher von der Hand. Deshalb haben wir das Thema Ordnung auch schon in früheren Blogbeiträgen aufgegriffen. 
Und weil die Rauhnächte (Link zur Weihnachtsfeier) ohnehin gerade vor der Tür stehen: Nutzen Sie die dunkle Jahreszeit und machen Sie einmal so richtig Klarschiff in Ihrer Wohnung und an Ihrem Arbeitsplatz!

Sie werden schnell feststellen, wie gut das tut! Mit ein paar einfachen, aber wirksamen Tricks wird es Ihnen außerdem gelingen, eine Grundordnung herzustellen, die Sie auch halten können: Adé Chaos, tschüß Jo-Jo-Effekt!

 

Magic Cleaning mit der KonMari-Methode

Wenn es ums Aufräumen geht, dann gibt es im Moment wohl kaum jemanden, der sich besser mit dem Thema auskennt als Mari Kondo. Die Japanerin beschäftigt sich selbst bereits seit ihrem fünften (!)Lebensjahr mit der Thematik und ist mittlerweile Bestseller-Autorin und mit ihrer KonMari-Methode weltberühmt. Frau Kondo hat einige Regeln aufgestellt, die garantieren sollen, dass das Aufräumen zum Erfolgserlebnis wird. Die wichtigsten Punkte dabei sind:

  1. Gehen Sie beim Aufräumen nicht nach Zimmern vor, sondern nach Kategorien.
    Mari Kondo empfiehlt dabei die folgende Reihenfolge: Erst die Kleidung, dann Bücher, dann Papiere, dann Kleinkram und zum Schluss Erinnerungsstücke. Das Denken in Kategorien erlaubt es Ihnen, einen vollständigen Überblick über Ihr gesamtes Hab und Gut zu bekommen und strukturiert an die Sache heranzugehen. e.
  1. Entrümpeln, entrümpeln, entrümpeln!
    Die meisten von uns horten viel zu viel Zeug, dass sie niemals im Leben benötigen. Oft ist es jedoch auch gar nicht so leicht, sich von Dingen zu trennen, weil wir immer denken: „Irgendwann könnte ich dieses oder jenes aber ja vielleicht doch noch gebrauchen.“ Oder auch: „Irgendwann, wenn ich mal Zeit habe, werde ich dieses Buch lesen und diesen Kurs machen und diese Seminarunterlagen noch einmal durchblättern.“ Aber mal Hand aufs Herz: Diese Irgendwanns werden niemals kommen. Lassen Sie also frischen Wind in Ihre Wohnung und an ihren Arbeitsplatz und schaffen Sie Platz, indem Sie sich darauf einlassen, sich von all den Dingen zu trennen, die Sie eigentlich schon lange nicht mehr brauchen. Oder die Sie nie gebraucht haben. Um herauszufinden, was bleiben darf und was nicht, gibt es nach Frau Kondo nur eine Möglichkeit: Sie nehmen jede einzelne Sache, jedes Buch, jedes Shirt, jede Tasche in die Hand und entscheiden dann: Macht mich der Gegenstand, den ich gerade in den Händen halte, glücklich? Falls ja, dürfen Sie ihn behalten. Wenn nein: Weg damit.
  1. Wenn Sie entrümpelt haben, müssen Sie Ordnung schaffen.
    Dafür ist es wichtig, dass jeder Gegenstand seinen eigenen Platz bekommt. Jedes einzelne Teil in Ihrer Wohnung bekommt also einen festen Ort zugewiesen, an dem es von nun an „wohnt“. Nehmen Sie sich ruhig ein wenig Zeit dafür, den richtigen Platz für jeden Gegenstand zu finden, denn das wichtigste, um die Ordnung auch langfristig aufrecht erhalten zu können, ist:
  1. Räumen Sie die Dinge nach jeder Benutzung wieder zurück an ihren festen Ort, und zwar direkt nachdem sie verwendet wurden.
    Das sollte Ihnen nicht allzu schwerfallen, wenn Sie einen guten Platz für alles gefunden haben. Der Rest ist nichts weiter als Gewohnheit: Achten Sie eine Weile lang bewusst darauf, wirklich alle Gegenstände direkt nach der Benutzung konsequent wieder wegzuräumen, dann wird Ihnen diese Methode bald in Fleisch und Blut übergehen.

 

Wozu überhaupt die Mühe, aufzuräumen?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Eine aufgeräumte Wohnung und ein aufgeräumter Arbeitsplatz werden Ihnen langfristig enorm viel Arbeit sparen. Kein Suchen mehr, keine Unklarheiten mehr, kein Chaos mehr. Und wenn Sie Ihr äußeres Leben einmal sortiert haben, wird sich automatisch auch Ihr Inneres klären. Außerdem werden Sie sich - sofern Sie nach der KonMari-Methode vorgehen und sich daran halten, nur das zu behalten, was Sie glücklich macht – sich also nur noch mit Dingen umgeben, die Sie auch wirklich gerne um sich haben.  Das wird automatisch dazu führen, dass Sie sich in Ihren Räumen einfach wohler fühlen. Probieren Sie es aus – es macht wirklich einen riesigen Unterschied, versprochen!

Nutzen Sie die dunkle Jahreszeit, um Altes loszulassen und Platz für Neues zu schaffen. Mehr hilfreiche Tipps, wie Sie das Jahresende gut nutzen können, bekommen Sie auf unserer Weihnachtsfeier am 13. Dezember. Wir freuen uns auf Sie!

 

Ihre Juliane Scheel

 

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Ordnung ist das halbe Leben
Umgang mit unliebsamen Aufgaben

Literatur: Marie Kondo: Magic Cleaning

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Juliane Scheel

Juliane Scheel ist studierte Kommunikationswissenschaftlerin (M.A. Interkulturelle Kommunikation) und arbeitet als aktive Texterin und Lektorin sowohl im wirtschaftilchen als auch im akademischen Bereich. Zudem gibt sie Seminare und Schreibberatungen und ist damit zeitsprungs Fachfrau rund um die Themen Text und Kommunikation.

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