Bringen Sie Bewegung in Ihr Team - In 4 Schritten zu einem sportlicheren Team!

Caroline Trautvetter

Wie sinnvoll ist Personalentwicklung? Welche Spielräume gibt es in der Personalentwicklung?

In unserem Blogbeitrag „FührungsKraft durch Sport“ haben wir bereits darüber gesprochen, wie wichtig es für Führungskräfte ist, Sport in einen stressigen Arbeitsalltag zu integrieren. Natürlich treffen diese Vorteile auch auf Ihr gesamtes Team zu und es wird Zeit, auch hier Bewegung in den Arbeitsalltag zu bringen, ganz nach dem Motto:

Was Ihnen gut tut, tut auch Ihren Mitarbeitern gut!

Es erklärt sich von selbst: Sportliche Mitarbeiter sind gesünder und damit auch zufriedener, produktiver und fallen weniger aus. Zudem gehen die Wünsche der Arbeitnehmer auch immer mehr in die Richtung einer guten Life-Balance und eines gesunden Arbeitsumfeldes. Mehr dazu lesen Sie in hier: Work-life-balance

Viele, vor allem junge Mitarbeiter, sehen Unternehmen auch in der Pflicht, für das gesundheitliche Wohl am Arbeitsplatz Einsatz zu zeigen. Mit Sport am Arbeitsplatz können Sie also auch etwas für Ihr Image als attraktiver Arbeitgeber tun! Mehr dazu lesen Sie hier: Gesundheit ist auch Unternehmenssache

Ganz nebenbei stärkt Sport im Team das Gemeinschaftsgefühl und kann das Betriebsklima verbessern. Wer zusammen Sport macht, motiviert sich gegenseitig und stärkt seine Teamfähigkeit, was wiederum positive Auswirkungen auf den Arbeitsalltag hat.

Höchste Zeit also, auch Ihr Team zum Sport zu motivieren (falls es das nicht ohnehin schon ist!

 

Mit gutem Beispiel voran!

Generell fällt es uns leichter ein Gesundheitsverhalten zu ändern, wenn wir Menschen in unserer Umgebung beobachten, die es bereits erfolgreich umsetzen. Sie als Führungskraft haben also eine Vorreiterrolle! Das gilt für verschiedenste Bereiche, so auch für die Fitness. Ein sportlicher Chef kann Mitarbeiter besser motivieren Sport zu treiben, als jemand der darauf gar keinen Wert legt.

Soweit so gut – aber wie erreichen Sie Ihr Team?

 

In 4 Schritten zu einem sportlicheren Team

Im wöchentlichen Meeting appellieren Sie an die Mitarbeiter am jährlichen Teamlauf teilzunehmen? Gute Idee - aber so schnell geht es meistens nicht! Wie bei jedem Veränderungsansatz im Unternehmen ist auch hier ein strukturelles Vorgehen wichtig!

 

1. Schritt: Warum müssen wir uns neben dem Stress an der Arbeit jetzt auch noch mit Sport beschäftigen?

Wie können Sie auf diese Frage reagieren? Schaffen Sie als erstes ein Bewusstsein für die Notwendigkeit und die positiven Auswirkungen des Sports, der gerade in stressigen Zeiten ein wichtiges Ventil sein kann.

Ziel ist es, Bereitschaft zu entwickeln ein bestimmtes Verhalten zu ändern. Dazu müssen Ihre Mitarbeiter selbst von der Wichtigkeit des Sports überzeugt sein. Starten Sie Ihr Programm zum Bespiel mit einem Workshop zum Thema Sport und seine Auswirkungen im Privat- und Berufsleben. Erarbeiten Sie gemeinsam Vor- und Nachteile körperlicher Bewegung und die jeweiligen Risiken.

Sport im Unternehmen - So aktivieren Sie ihr Team - Vorteile, Nachteile, Risiken

 

2. Schritt: Was wünschen sich Ihre Mitarbeiter konkret? 7 Fragen zum Einstieg

Befragen Sie Ihre Mitarbeiter nach ihren eigenen Vorstellungen zu Sportangeboten im Unternehmen.

  1. Möchten Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag integrieren?
  2. Interessieren Sie sich für Programme zur körperlichen Fitness im Betrieb?
  3. Wenn ja, wie sollten diese Ihrer Meinung nach gestaltet sein? (Finanzierung der eigenen Tätigkeiten, Kurse in der Mittagszeit oder nach der Arbeit, Fitnessraum, Teamläufe etc.)
  4. Sollten wir als Unternehmen Kooperationen mit Fitness-Centern eingehen?
  5. Sind Sie an speziellen Workshops zum Thema interessiert?
  6. Haben Sie Interesse, einen „sportlichen Teamtag“ zu organisieren?
  7. Welche Ideen haben Sie noch zu dem Thema?

 

3. Schritt: Freiwillig & Selbstbestimmt!

Ihre Aufgabe ist es, Mitarbeiter zu inspirieren, ihnen Angebote und Möglichkeiten zu bieten, aber zwingen können und sollten Sie niemanden. Neben der Verantwortung, die ein Unternehmen im Bereich der Gesundheit hat, ist es bei einem so privaten Thema wichtig, dem Mitarbeiter selbst die Entscheidung zu überlassen. Zudem dürfen keine Nachteile für jemanden entstehen, sollte er sich nicht am Programm beteiligen wollen, z.B. längere Arbeitszeiten, wenn andere für Sportprogramme freigestellt werden.

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter selbst den Prozess zu einem sportlicheren Unternehmen gestalten. Legen Sie zum Beispiel einen Zeitraum fest, in dem Ihre Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Thema „Sport in unserem Unternehmen“ einzureichen. Setzen Sie sich mit Ihrem Team zusammen und besprechen Sie die Umsetzung dieser Vorschläge. Versuchen Sie hier gemeinsam Verantwortlichkeiten zu verteilen. Dies hat den Vorteil, dass nicht nur Sie als Führungskraft motivieren, sondern auch Kollegen diese Rolle untereinander übernehmen.

 

4. Schritt: Werden die Angebote angenommen?

Wie in jedem Prozess ist die laufende Kontrolle der Wirksamkeit wichtig. Fragen Sie konkret nach.

  • Welches der Programme wird genutzt?
  • Was läuft gut?
  • Was könnte besser laufen und wie?
  • Auch die Ermunterung an Ihre Mitarbeiter, Ideen und Vorschläge zum Thema abzugeben, können Sie in bestimmten Abständen wiederholen.

 

 

So kann’s funktionieren!
Ein Beispiel aus der Praxis: B2Run-Deutsche Firmenlaufmeisterschaft

Ganz nach dem Motto „Gemeinsam aktiv“ organisiert B2Run Firmenläufe in vielen deutschen Städten. Melden Sie sich mit Ihrem Team an und trainieren Sie gemeinsam dafür. Hierfür könnten Sie z.B. einen Tag pro Woche festlegen, an dem Sie einen Lauftreff nach der Arbeit veranstalten. Das fördert nicht nur die Gesundheit, sondern den Teamgeist enorm. Aus eigener Erfahrung ist es gerade für neue Mitarbeiter eine schöne Gelegenheit Kollegen auch außerhalb des beruflichen Kontextes in einer lockeren Atmosphäre kennenzulernen.

Schauen Sie nach, ob auch Ihr Standort dabei ist! www.b2run.de

 

Und vergessen Sie nie: Der Spaß am Sport ist das Wichtigste!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein sportliches Miteinander
Ihre Caroline Trautvetter

 

Weitere Blogartikel zum Thema:

https://zeitsprung-c2.de/blog/gesundheit-ist-auch-unternehmenssache
https://zeitsprung-c2.de/blog/work-life-balance

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Caroline Trautvetter

Psychologin Caroline Trautvetter

Als Psychologiestudentin der FU Berlin und Mitglied im Team von zeitsprung beschäftigt sich Caroline Trautvetter mit der Verbindung von moderner Forschung und praktischem Business-Alltag.

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